Kilimandscharo Besteigung -
Das Trekking-Erlebnis!

Ein nahezu perfekt geformter Vulkan weithin sichtbar aufragend aus der weiten Ebene:
Der Kilimandscharo - eines der prächtigsten Wahrzeichen des afrikanischen Kontinents. Schneebedeckt und tief in seinem Inneren noch nicht erloschen, ist der Kilimandscharo mit 5895m der höchste Berg Afrikas. Von bebautem Ackerland im unteren Bereich, steigt man durch üppigen Regenwald, alpine Wiesen und schließlich über eine unfruchtbare Mondlandschaft zum schnee- und eisbedeckten Gipfel des Kilimandscharo auf.
Der Regenwald am Kilimandscharo ist Heimat vieler Tiere wie Büffel, Elefant, Antilope und Colobusaffen. Erleben Sie bei einer Kilimandscharo Besteigung ein unvergessliches und faszinierendes Trekking Abenteuer - unmittelbar am Äquator!


Preise und Buchung hier

Aufstiegs-Routen

Kilimandscharo Besteigung über die Marangu Route
Die bekannteste und populärste Route auf den Kilimandscharo. Von den meisten Bergwanderern wird sie als einfachste Route zum Uhuru Peak empfunden. Über die Marangu Route kann der Gipfel des Kilimandscharo in 5 Tagen erreicht werden. Diese günstigste Variante der Kilimandscharo Besteigung ist aufgrund zu knapp bemessener Zeit für die Akklimatisation des Körpers und die damit verbundene geringere Chance auf den Gipfelerfolg jedoch nicht empfehlenswert. Die 6-Tages-Variante bietet dagegen einen Akklimatisationstag. Die Marangu Route ist die einzige Route mit festen Unterkünften. Die Hütten sind mit einfachen Betten und Matratzen ausgestattet. Mineralwasser, Softdrinks, Bier und Schokolade sind in den meisten Camps erhältlich. Alle Campingplätze stehen per Funk mit der Nationalparkleitung in direktem Kontakt.

Kilimandscharo Besteigung über die Machame Route
Die landschaftlich reizvollste und schönste Aufstiegsroute zum Gipfel des Kilimandscharo. Die 6-tägige Variante dieser Route ist im Vergleich zur Marangu Route körperlich anstrengender. Die täglichen Wegstrecken sind länger und steiler - Die Gipfelnacht ist eine Stunde kürzer. Landschaftlich abwechslungsreich mit wunderschönen Ausblicken. Die Übernachtungen während der Machame Route erfolgt in Zelten. Gute kälteresistente Schlafsäcke sind hier sowie bei allen folgenden Routen unbedingt erforderlich.
Eine 7-tägige Variante zur besseren Akklimatisation ist hier ebenfalls möglich.

Kilimandscharo Besteigung über die Umbwe Route
Eine der kürzeren und anspruchsvolleren Routen zum Uhuru Peak - aber auch eine der besonders faszinierenden! Die Umbwe Route ist bekannt für ihre Höhlen. Die erste Nacht verbringen Sie im Umbwe Höhlen-Camp. An zwei weiteren Höhlen vorbei führt der Weg am folgenden Tag. Diese Route ist auch als Abstiegsroute freigegeben.

Kilimandscharo Besteigung über die Lemosho Route
Die Lemosho-Route ist eine abgelegenere, unberührte und sehr schöne Route zum höchsten Punkt des Kilimandscharo. Der Wald im Bereich der Lemosho Glades beherbergt viele Wildtiere wie z.B. Elefanten und Büffel. Diese Tatsache macht die Begleitung durch einen Ranger am ersten Tag der Tour erforderlich. Die Lemosho-Route ist eine der längeren Routen. Der Aufstieg über diese Route ist als 6- oder 7-tägige Variante möglich..

Kilimandscharo Besteigung über die Rongai Route
Der Aufstieg zum Kilimandscharo über die Rongai Route startet auf der Nordseite nahe der kenianischen Grenze. Trotzdem führt sie zuvor der Weg zur Anmeldung ans Marangu Gate, wo ausnahmslos alle Kilimandscharo Bergwanderer registriert werden müssen. Diese Route wird ausschließlich zum Aufstieg, die Marangu Route zum Abstieg genutzt.

Kilimandscharo Routenkarte

Kilimandscharo historisch

Die Faszination des Kilimandscharo reicht zurück bis ans Ende des 19. Jahrhunderts. Obwohl schon im 2. Jahrhundert n. Chr. erwähnt, wurde der Kilimandscharo erst 1846 durch die westliche Welt "entdeckt", als der deutsche Missionar Johannes Rebmann erstmalig den Kilimandscharo in Augenschein nahm. Er erforschte das Gebiet um den Kilimandscharo und überquerte die unteren Hänge. Er teilte seine Entdeckungen umgehend der Königlichen Geographischen Gesellschaft mit. Diese "Experten" aber bezweifelten und belächelten seine Schilderungen von einem schneebedeckten Berg im äquatorialen Ostafrika. Während der folgenden Jahre gab es eine Vielzahl von erfolglosen Versuchen verschiedener Forscher, den Gipfel zu erobern. Die erste erfolgreiche Besteigung vollbrachten am 6. Oktober 1889 der Deutsche Geograph Dr. Hans Meyer zusammen mit dem Österreicher Ludwig von Purtscheller, einem erfahrenen alpinen Bergsteiger. Dieses Kilimandscharo Expeditionsteam bestand aus vielen Trägern, Führern und Beratern. Der furchtlose Meyer benötigte fast sechs Wochen, um den Gipfel zu erreichen - sechs mal so lang wie ein durchschnittlicher Bergsteiger heute für die Besteigung braucht. An den Feierlichkeiten zum 100. Jahrestag der ersten Kilimandscharo Besteigung im Jahre 1989 nahm übrigens noch einer der Bergführer dieser ersten Tour im stolzen Alter von 118 Jahren teil!! Der Kilimandscharo gilt seit 1987 als UNESCO Weltnaturerbe.

Topographie des Kilimandscharo

Der Kilimandscharo steigt aus der Ebene ab ungefähr 2000 Metern direkt auf bis auf 5895 Meter. Es ist ein alter schlafender Vulkan. Die jüngsten vulkanischen Erscheinungen am Kilimandscharo sind die immer noch über 100 Grad heißen Fumarolen im innersten Aschekegel. Das Kilimandscharo Massiv besteht aus drei Vulkanen: Mawenzi (3962m), Shira (5148 m) und dem Hauptgipfel Kibo (5895m). Diese Gipfel bilden fantastische fotografische Kulissen - vor allem wenn sie von den verschiedenen Blickwinkeln entlang des Weges zum Uhuru-Peak betrachtet werden. Die unterschiedlichen Routen zum Gipfel des Kilimandscharo führen den Wanderer durch fünf verschiedene Vegetationsstufen. Von den fruchtbaren Plantagenlandschaften geht es über den Regenwaldgürtel, Heide- und Moorland sowie alpiner Wüste bis zum mit eisbedeckten Gipfel des Kilimandscharo. Die untereren Hänge des Berges werden hauptsächlich für landwirtschaftliche Zwecke genutzt. Das Klima hier ist ideal für die Produktion von Kaffee, eine Industrie für die Tansania berühmt ist. Weiter oben umspannt den Kilimandscharo ein Regenwaldgürtel. Während man die Kilimandscharo Besteigung fortsetzt, durchwandert man eine Heidelandschaft, die in Moorland übergeht. An diese schließt sich mit zunehmender Höhe eine Wüste an, die schließlich an die alpine Region des Kilimandscharo mit dauerhaften Eisgletschern reicht. Die höheren Hänge sind bedeckt mit Geröll und losen Steinen, die das Vorankommen schwieriger machen. Die Hauptgletscher des Kilimandscharo, die sich ihren Weg an den Hängen hinunter vom Kibo bahnen, sind Heim, Rebmann, Decken, Arrow und einige kleinere. Diese Gletscher bilden die dauerhafte Eiskappe des Kilimandscharo. Seit vielen Jahren ist jedoch aufgrund der globalen Erwärmung ein Abschmelzen der Gletscher festzustellen. Die Eisflächen am Kilimandscharo sind bereits dramatisch zurückgegangen. Wenn die Gletscherschmelze am Kilimandscharo in diesem Tempo andauert, wird es voraussichtlich schon im Jahre 2020 kein Eis mehr am Kilimandscharo geben.

Link zum Veranstalter und weiteren Informationen:
Kilimandscharo Besteigung mit moja TRAVEL
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Wissenswertes

Der Kilimandscharo ist der höchste Berg Afrikas und der höchste freistehende Berg der Welt

Die Kilimandscharo Besteigung ist ein Muss für jeden echten Wanderer und Bergsteiger

Die Kilimandscharo Besteigung ist ganzjährig möglich

Eine erfolgreiche Kilimandscharo Besteigung erfordert gute Gesundheit und Fitness: Jede durchschnittlich fitte Person kann an der Kilimandscharo Besteigung teilnehmen

Gletscher am Kilimandscharo

Wichtigster Erfolgsfaktor ist Zeit: Mindestens 6 Trekkingtage sind für eine erfolgreiche Kilimandscharo Besteigung empfehlenswert. Eine kürze Tour wird aufgrund der meist unzureichenden Höhenanpassung oft zur Qual für Körper und Geist.

Für die Kilimandscharo Besteigung sind keine hochalpinen Kletterkenntnisse erforderlich.

Camp am Kilimandscharo

Eine Kilimandscharo Besteigung kann nur in Begleitung mindestens eines offiziellen Bergführers (Guides) und einer Träger-Mannschaft erfolgen.
Seit Anfang der 1990er-Jahre sind selbstorganisierte Touren nicht mehr gestattet.

Sonstige sportliche Aktivitäten wie z.B. Mountain Biking, Skifahren oder Paragliding sind am Kilimandscharo grundsätzlich nicht erlaubt.
Kilimandscharo International Airport in Tansania ist der nächstgelegene Flughafen